Stiftung PHÄNOMENTA Lüdenscheid

Stereohören

Lfdn Nr 111Setze dich auf den Hocker!
Halte die Hörmuscheln so an deine Ohren, dass der Schlauch hinter deinem Kopf verläuft!
Kannst du hören, an welcher Stelle dein Partner auf den Schlauch klopft?

WORUM GEHT ES?
Jeder Mensch ist auf zwei Ohren angewiesen, um wahrnehmen zu können, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.
Wie gut das funktioniert, kannst du an dieser Station ausprobieren. Halte die Hörmuscheln an deine Ohren, sodass der Schlauch hinter deinem Kopf verläuft. Lass einen Partner mit dem Stock an verschiedenen Stellen leicht auf den Schlauch klopfen. Zeige ihm an oder sag ihm, auf welcher Seite du das Klopfen gehört hast. Du kannst dich nicht entscheiden? Dann war der Schlag wohl ziemlich in der Mitte!

WESHALB IST DAS SO?
Je nachdem, wo eine Schallwelle ihren Ursprung hat und wie unser Kopf zu diesem Ursprung gedreht ist, muss sie zu unseren beiden Ohren unterschiedlich lange Strecken zurücklegen. Das heißt, die Ohren registrieren den Laut zu unterschiedlichen Zeiten. Dadurch kann das Gehirn entscheiden, aus welcher Richtung das Geräusch kommt. Genauso funktioniert es auch an dieser Station. Klopft man genau auf die Mitte des Schlauches, so muss der damit erzeugte Schall in beide Richtungen einen gleich langen Weg zu den Ohren zurücklegen. Er erreicht also beide Ohren zur selben Zeit, woraus das Gehirn schließt, dass das Geräusch genau mittig hinter einem entstanden ist. Klopft man nun ein kleines Stück weiter rechts oder links auf den Schlauch, so erreicht der Schall das eine Ohr eher als das andere.

Je nachdem wo eine Schallwelle ihren Ursprung hat und wie unser Kopf zu diesem Ursprung gedreht ist, muss sie zu unseren beiden Ohren unterschiedlich lange Strecken zurücklegen. Das heißt, die Ohren registrieren den Schall zu unterschiedlichen Zeiten. Dadurch kann das Gehirn entscheiden, aus welcher Richtung das Geräusch kommt. Genauso funktioniert es auch an dieser Station. Klopft man genau auf die Mitte des Schlauches, so muss der damit erzeugte Schall in beide Richtungen einen gleich langen Weg zu den Ohren zurücklegen. Er erreicht also beide Ohren zur selben Zeit, woraus das Gehirn schließt, dass das Geräusch genau mittig hinter dem Kopf entstanden ist.

Klopft man nun ein kleines Stück weiter rechts oder links auf den Schlauch, so erreicht der Schall das eine Ohr eher als das andere. Das Gehirn kann aufgrund dieser unterschiedlichen Eintreffzeiten erkennen, aus welcher Richtung das Signal kommt. Schlägt man den Schlauch zum Beispiel 1,5 cm links von der Mitte an, so muss der Schall zum rechten Ohr insgesamt 3 cm mehr zurücklegen als zum linken Ohr. Das entspricht bei einer Schallgeschwindigkeit von 340 Metern pro Sekunde ungefähr einem Zeitunterschied von 1/10.000 Sekunde, die das Signal eher bzw. später am Ohr eintrifft. Bereits dieser kleine Zeitunterschied reicht für unser Ohr und unser Gehirn aus, um zu bestimmen, aus welcher Richtung das Geräusch stammt.

Alltagsbezug
Diese gut entwickelte menschliche Fähigkeit des Richtungshörens mithilfe seiner Ohren ist überlebenswichtig im Urwald und im Dschungel der Großstadt: Man muss wissen, von wo die Gefahr (angreifendes Tier oder heranfahrendes Auto) kommt um ihr rechtzeitig ausweichen zu können.

Biologie
Übrigens: Es gibt in Südamerika einen Frosch, den Panama Stummelfußfrosch, der sehr klein ist. Um trotzdem noch gut Richtungshören zu können, müssen die Ohren einen möglichst großen Abstand voneinander haben. Daher hat der Frosch seine Ohren an der breitesten Stelle seines Körpers: an den Hüften.

Termine

23. September 2017
Physik in Hollywood
weitere Informationen »

27. September 2017
Fachtag Grundschule
weitere Informationen »

Bitte beachten!

Wegen einer Veranstaltung ist das Phänorama am 09.09.2017 bis 14 Uhr nicht zugänglich.

Am 12.10.2017 findet eine ganztätige Veranstaltung in der PHÄNOMENTA statt. Das Phänorama sowie die Bereiche „Von Strahlen und Spiegeln“ und „Farbforschen“ sind an diesem Tag nicht zugänglich! Einige Exponate aus diesen Bereichen sind aber an anderer Stelle im Haus zu finden.

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