Stiftung PHÄNOMENTA Lüdenscheid

Tesla-Ei

Lfdn Nr 130Lass das Ei tanzen!

WORUM GEHT ES?
Auf einer konkav gewölbten Platte unter einer Acrylglasabdeckung liegt ein metallische Ei. Der Benutzer startet das Experiment durch einen Tastendruck. Wie von Zauberhand wird das Metall-Ei in Rotation versetzt und es richtet sich auf.

WESHALB IST DAS SO?
Unter der gewölbten Grundplatte sind drei Spulen angebracht, die mit Drehstrom gespeist werden. Sie erzeugen ein magnetische Drehfeld. Legt man das metallische Ei auf die Grundplatte, wird in dem Ei durch das Drehfeld ein kreisförmiger Kurzschlussstrom induziert, der wiederum ein Magnetfeld erzeugt. Das äußere Drehfeld und das Magnetfeld im Ei wechselwirken miteinander, das Ei wird durch die Kraftwirkung in Drehung versetzt und eilt dem äußeren Feld asynchron hinterher. Bei langsamer Bewegung „eiert“ es zunächst, bei schnellerer richtet es sich auf und rotiert wie ein Kreisel um seine Figurenachse.

Alltagsbezug
Das Tesla-Ei ist ein schönes Beispiel für einen Induktionsmotor. Es zeigt das Prinzip des Kurzschlussläufers bei Asynchronmotoren, hier besteht der Rotor aus einem Metall-Ei. Der Namensgeber, der kroatisch-amerikanische Erfinder Nicola Tesla, hat 1883 ein erstes Modell eines Induktionsmotors entworfen.

Termine

23. September 2017
Physik in Hollywood
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27. September 2017
Fachtag Grundschule
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Bitte beachten!

Wegen einer Veranstaltung ist das Phänorama am 09.09.2017 bis 14 Uhr nicht zugänglich.

Am 12.10.2017 findet eine ganztätige Veranstaltung in der PHÄNOMENTA statt. Das Phänorama sowie die Bereiche „Von Strahlen und Spiegeln“ und „Farbforschen“ sind an diesem Tag nicht zugänglich! Einige Exponate aus diesen Bereichen sind aber an anderer Stelle im Haus zu finden.

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